2010 – Jedem die Seine und mir die Meine!


previous arrow
next arrow
Slider

Lustspiel in drei Akten von Franz Rieder

 

Die Rosi-Tant‘ feiert ihren 75. Geburtstag und möchte endlich Klarheit haben, wie es mit der Brauerei und dem Gutshof weitergehen soll.
Konrad, ihr Neffe, ist zwar als Erbe vorgesehen, aber sie wird aus ihm nicht klug, deshalb lädt sie ihn mit seiner Braut, die sie unbedingt kennenlernen will, zur Geburtstagsfeier ein. Konrads Braut, Simone, ist hell begeistert, doch im letzten Augenblick passiert’s! Sie verwechselt einen Liebesbrief, der seinem Freund Leo gehört, und lässt sich in ihrer Eifersucht nicht belehren, macht an Ort und Stelle Schluss und gibt Konrad den Laufpass! Aber Malzl, der superschlaue Briefträger, weiß schon einen guten Rat. Leo wird als Braut verkleidet und muss mit zur Geburtstagsfeier! Und die Rosi-Tant‘ ist begeistert von der Braut! Genau, wie sie sich die Frau für Konrad vorgestellt hat: kräftig, derb und humorvoll! Aber inzwischen hat der Liebesbrief den zukünftigen Schwiegervater Leos, Herrn Max Ochsentöter – Schlachthofbesitzer – erreicht, überrascht und wütend gemacht, da darin von einem „freudigen Ereignis“ die Rede ist, und dies seine einzige Tochter Koni betrifft!
Er verfolgt nun diesen Wüstling, der sich an seine Tochter wagte, mit blinder Wut und Entschlossenheit! Als er bei der Rosi-Tant‘ wutschnaubend auftaucht und den Verführer seiner Tochter sucht, hat dieser ein großes Glück, das er als Braut dasteht und seine „graziöse“ Schönheit den Herrn Ochsentöter so beruhigt, dass er sich in die schöne Braut geradezu verliebt und sie auf Schritt und Tritt verfolgt. Wie soll das aber weitergehen …?
Diese Frage ist wohl berechtigt. Denn das Spiel treibt nun einem vulkanartigen Höhepunkt zu, als die richtigen Bräute plötzlich auftauchen!
Das Spiel gibt alles, was Heiterkeit nur bieten kann, und am Schluss glückliche Paare ganz nach Malzls Geschmack: „Jedem die Seine und mir die Meine!“ – seine Babett!

Darsteller

Rosina Gerstenbrand Mathilde Jagenlauf
Franzl Markus Heller
Stanzi Karin Eggl
Konrad Ruhig Stefan Walig
Leo Raps Christopher Dirrigl
Simone Hell Veronika Reichl
Max Ochsentöter Helmut Raith
Koni Susanne Reichl
Babett Rita Murr
Malzl Werner Heller

Regie: Werner Heller
Maske: Petra Doblinger, Karin Froschhammer
Souffleuse: Astrid Walig
Bühnenbauten: Josef Jagenlauf
Ton: Günter Schmidt
Licht: Hubert Görtz
Technik: Tobias Doblinger, Franziska Heisterkamp, Mathias Stein